Pujas sind auf deutsch gesungene Gebete oder Meditationen, die unser gutes Herz und unsere Weisheit vertiefen und dem Wohl aller Lebewesen gewidmet sind.

Jeder kann ohne Anmeldung mitmachen. Die Teilnahme ist kostenlos und alle sind herzlich eingeladen.

 

Folgende Puja’s bieten wir regelmäßig an:

 

“Herzjuwel”

Summer FestivalJeden Dienstag und Donnerstag um 17.30 Uhr findet die ‘Herzjuwel’ Praxis mit angeleiteter Lamrim Meditation statt.

Der Guru-Yoga von Je Tsongkhapa in Verbindung mit dem kurzen Sadhana seines Dharma-Beschützers.

Dies sind gesungene Gebete an den Weisheitsbuddha Je Tsongkhapa mit einer stillen Zeit von ca. 15 Min. für die eigene Meditation (insgesamt ca. 1 Std.).

Im Anschluß finden um 19.00 Uhr die “Meditationen für Anfänger” oder “Vortrag mit Meditation” statt.

Jeder ist herzlich willkommen.

Termine: dienstags und donnerstags um 17.30 bis 18.30 Uhr

Die genauen Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender.


 

“Powa Zeremonie”

Avalokiteshvara-4-armed-2_transparent-1Der Zweck der Praxis der Bewußtseinsübertragung, die als ‘Powa’ bekannt ist, ist es, zahllose verstorbenen Wesen ins Reine Land eines Buddhas zu führen.

Wir wissen, dass überall auf dieser Welt Millionen von Menschen und Millarden von Tieren jeden Tag an verschiedensten Ursachen sterben. Wenn diese Lebewesen die Gelegenheit haben, in einem reinen Buddha-Land wiedergeboren zu werden, werden sie beständige Befreiung von Leiden erlangen und reines, immer währendes Glück erfahren. Diese Powa-Praxis gibt ihnen diese kostbare Gelegenheit. Wenn wir diese Praxis ausführen, werden wir eine große Ansammlung von positiver Kraft (Tugend) erschaffen, die auch uns in den Pfad zum Reinen Land eines Buddhas führen wird.

Wir üben diese Powa-Praxis im Namen derjenigen aus, die vor kurzem gestorben sind, gemäß der Tradition innerhalb von 49 Tagen seit ihre Tod.

Wer möchte kann eine kleine Darbringung (z.B. eine kleine Süßigkeit) für die Zeremonie mitbringen.

Termine: entnehmen Sie bitte dem Kalender. Termine nach Absprache.


 

“Wunscherfüllendes Juwel”

Dorje Shugden Cut-Out ASSETwbnt0s7g4ts2hbDer Guru-Yoga von Je Tsongkhapa in Verbindung mit dem Sadhana seines Dharma-Beschützers.

Dieses Sadhana enthält zwei Formen der Praxis, die vom Weisheits-Buddha Manjushri enthüllt wurden. Die erste ist ein besonderer Guru-Yoga, in dem wir unseren Spirituellen Meister als Je Tsongkhapa visualisieren. Je Tsongkhapa selbst ist eine Manifestation Manjushris. Indem wir uns auf diese Praxis verlassen, können wir Negativität reinigen, Verdienste ansammeln und Segnungen empfangen. So werden wir ganz natürlich alle Verwirklichungen der Stufen des Pfades von Sutra und Tantra vollenden und werden insbesondere eine sehr spezielle Dharma-Weisheit erlangen.

Die zweite Praxis ist eine Methode, sich auf den Dharma-Beschützer Dorje Shugdän zu verlassen. Dadurch können wir Hindernisse in unserer Praxis überwinden und günstige Bedingungen schaffen, so dass wir unsere Dharma-Realisationen ausbilden und vergrößern können. Wenn wir uns auf den Dharma-Beschützer Dorje Shugdän verlassen, wächst unser Vertrauen in Je Tsongkhapa ganz natürlich, und wir erlangen leicht Erfahrungen des reinen Buddhadharmas, der vom Weisheits-Buddha Manjushri direkt an Je Tsongkhapa überliefert wurde.

Diese zwei Formen der Praxis sind die innerste Essenz des Kadampa-Buddhismus. Wenn wir sie regelmäßig und aufrichtig praktizieren, werden wir mit Sicherheit einen reichen Ertrag an reinen Dharma-Realisationen ernten. Schließlich werden wir die erhabene Freude der vollen Erleuchtung erfahren.

Eine ausführliche Erklärung dieses Sadhanas ist im gleichnamigen Buch ‘Herzjuwel’des Ehrwürdigen Geshe Kelsang Gyatso enthalten.

Termine:
bitte im Zentrum erfragen oder dem Kalender entnehmen.


 

“Darbringung an den Spirituellen Meister” ( tib. Lama Chöpa)
Gueshe_Kelsang_GyatsoEine besondere Guru-Yoga-Praxis der Tradition Je Tsongkhapas

Die Darbringung an den Spirituellen Meister, tibetisch Lama Chöpa, ist ein besonderer Guru-Yoga von Je Tsongkhapa in Verbindung mit Höchstem Yoga-Tantra. Der Text wurde vom ersten Panchen Lama, Losang Chökyi Gyaltsän, als vorbereitende Übung für Vajrayana-Mahamudra zusammengestellt. Die Hauptpraxis ist, sich auf einen Spirituellen Meister zu verlassen, aber es sind auch alle essentiellen Übungen der Stufen des Pfades (Lamrim) und der Geistesschulung (Lojong) sowie die Erzeugungs- und Vollendungsstufe des Höchsten Yoga-Tantras enthalten.Die Essenz des Guru-Yogas ist es, zu einer festen Überzeugung zu gelangen, dass unser Spiritueller Meister ein Buddha ist, Verbeugungen vor ihm zu machen, ihm Gaben darzubringen, aufrichtige Bitten an ihn zu richten und schließlich seine tiefgründigen Segnungen zu empfangen. Gemäß dem Guru-Yoga der Darbringung an den Spirituellen Meister entwickeln wir die Überzeugung, dass unser Spiritueller Meister die gleiche Natur wie Je Tsongkhapa besitzt, der eine Ausstrahlung des Weisheits-Buddhas Manjushri ist.

Indem wir uns auf Je Tsongkhapa verlassen, verstärken sich unser Mitgefühl, unsere Weisheit und unsere spirituelle Kraft ganz natürlich. Insbesondere haben Je Tsongkhapas treue Anhänger bei der Vertiefung ihrer Weisheit niemals Schwierigkeiten, da er eine Ausstrahlung des Weisheits-Buddhas Manjushri ist.

Die Praxis der Darbringung an den Spirituellen Meister bringt noch viele andere Vorteile. Diese werden im Buch Große Schatzkammer der Verdienste erläutert, das einen vollständigen Kommentar zur Praxis enthält.

Termine:
immer am 10. und 25. des Monats
Uhrzeit bitte im Zentrum erfragen oder dem Kalender entnehmen.


“Befreiung von Leid” (Tara Puja)

Green-TaraLobpreisungen und Bitten an die einundzwanzig Taras.

Tara ist ein weiblicher Buddha, eine Manifestation der endgültigen Weisheit aller Buddhas. Jede der einundzwanzig Taras ist eine Manifestation der Haupt-Tara, der Grünen Tara. Tara ist auch unter dem Namen «Mutter der Eroberer» bekannt.
Tara ist unsere gemeinsame Mutter, unsere Heilige Mutter. In unserer Kindheit wenden wir uns an unsere weltliche Mutter, um Hilfe zu bekommen. Sie beschützt uns vor unmittelbaren Gefahren und befriedigt alle unsere weltlichen Bedürfnisse; sie leitet uns an und ermutigt uns in unserer Ausbildung und persönlichen Entwicklung. Während unseres spirituellen Wachstums müssen wir uns in gleicher Weise an unsere Heilige Mutter Tara wenden, um Zuflucht zu finden. Sie beschützt uns vor allen inneren und äußeren Gefahren, und mit ihren Segnungen führt und inspiriert sie uns in unserer Entwicklung auf dem spirituellen Pfad.

«Tara» heißt «Retterin». Sie heißt so, weil sie uns vor den acht äußeren sowie den acht inneren Gefahren rettet. (Die äußeren Gefahren sind: Löwen, Elefanten, Feuer, Schlangen, Diebe, Wasser, Sklaverei und böse Geister. Die inneren Gefahren sind: Stolz, Unwissenheit, Wut, Neid, falsche Sichtweisen, Anhaftung, Geiz und verblen- dete Zweifel). Vorübergehend befreit uns Tara von den Gefahren der Wiedergeburt in den drei niederen Bereichen, und letztendlich rettet sie uns vor den Gefahren Samsaras und des Alleinigen Friedens.

Wenn wir uns aufrichtig und mit starkem Vertrauen auf Mutter Tara verlassen, wird sie uns vor allen Hindernissen beschützen und alle unsere Wünsche erfüllen. Da sie ein Weisheits-Buddha und eine Manifestation des vollständig gereinigten Windelementes ist, kann Tara uns sehr schnell helfen. Wenn wir die einundzwanzig Verse der Lobpreisung rezitieren, werden wir unvorstellbaren Nutzen erfahren. Die Lobpreisungen sind sehr kraftvoll, weil sie Sutra sind, die tatsächlichen Worte Buddhas. Es ist gut, sie so oft zu rezitieren, wie wir können.

Termine:
Termine bitte im Zentrum erfragen oder dem Kalender entnehmen.


 

“Klangvolle Trommel siegreich in allen Richtungen” (tib. Kangso)

Auspicious Symbol ASSET0puqb74jfyutrbDas ausführliche Erfüllungs- und Wiederherstellungsritual des Dharma-Beschützers, des grossen Königs Dorje Shugdän, in Verbindung mit Mahakala, Kalarupa, Kalindewi und anderen Dharma-Beschützern

Diese Praxis besteht aus fünf Teilen: der Lobpreisung Manjushris, dem Guru-Yoga von Je Tsongkhapa, der Selbsterzeugung als Heruka, dem Erfüllungs- und Wiederherstellungsritual der allgemeinen Beschützer und dem Erfüllungs- und Wiederherstellungsritual des großen Königs Dorje Shugdän. Die letztgenannte Praxis ist die Hauptpraxis.

Ein Dharma-Beschützer ist eine Ausstrahlung eines Buddhas oder Bodhisattvas. Seine Hauptfunktion besteht darin, die inneren und äußeren Hindernisse abzuwehren, die Praktizierende daran hindern, spirituelle Realisationen zu erlangen, und alle notwendigen Bedingungen für ihre Praxis bereitzustellen. Die Wesen in der heutigen Zeit haben eine starke karmische Verbindung zu Dorje Shugdän, und deshalb ist er der Dharma-Beschützer, der ihnen am besten helfen kann. Darum heißt es: «Jetzt ist die Zeit, sich auf Dorje Shugdän zu verlassen.» Dorje Shugdän hilft, leitet und beschützt rein und vertrauensvoll Praktizierende zu jeder Zeit, indem er Segnungen gewährt, ihre Weisheit vergrößert, ihre Wünsche erfüllt und allen ihren tugendhaften Handlungen zu Erfolg verhilft.

Es gibt viele kurze und mittellange Sadhanas von Dorje Shugdän, Herzjuwel und Wunscherfüllendes Juwel zum Beispiel. Das vorliegende ausführliche Sadhana heißt auf tibetisch «Kangso». Das bedeutet «Ritual zur Erfüllung und Wiederherstellung» und wird normalerweise einmal monatlich in Dharma-Zentren durchgeführt. Während dieser Puja bringen wir umfangreiche Gaben dar und führen andere Übungen aus. Wir tun dies, um erstens unsere Herzverpflichtung zu erfüllen – uns aufrichtig auf den Beschützer zu verlassen, ihn als untrennbar von Guru und Yidam zu betrachten und den reinen Dharma von Lamrim, Lojong und Mahamudra zu praktizieren – und um zweitens alle degenerierten oder gebrochenen Verpflichtungen, die wir verursacht haben, zu erneuern.

Wir beginnen die Praxis mit der Lobpreisung Manjushris, um uns in Erinnerung zu rufen, dass der Guru und der Beschützer in Wirklichkeit Ausstrahlungen des Weisheits-Buddha sind. Dann führen wir den Guru-Yoga von Je Tsongkhapa aus, und nachdem wir den Guru in unserem Herzen aufgelöst haben, führen wir die Selbsterzeugung als Heruka aus. Dann laden wir die allgemeinen Dharma-Beschützer wie Mahakala, Kalarupa und Kalindewi ein, bevor wir mit dem eigentlichen Sadhana von Dorje Shugdän beginnen. Das Erfüllungs- und Wiederherstellungsritual der allgemeinen Beschützer ist mit dem Sadhana von Dorje Shugdän verwoben.

Weitere Informationen über den Guru-Yoga von Je Tsongkhapa und den Dharma-Beschützer Dorje Shugdän sind im Buch Herzjuwel enthalten. Informationen zur Selbsterzeugung als Heruka sind im Buch Essenz des Vajrayana zu finden.

Termine:
Termine bitte im Zentrum erfragen oder dem Kalender entnehmen.


 

“Ein Reines Leben”

Auspicious Symbol ASSETpt36ebpsbt0vcpDie Praxis der acht Mahayana-Grundsätze

Die Praxis des Ablegens und Einhaltens der acht Mahayana-Grundsätze ist eine besondere Praxis von moralischer Disziplin, die mit Bodhichitta-Motivation durch- geführt wird. Die Essenz der Praxis ist das Ablegen und das reine Einhalten von acht Grundsätzen während einer Zeitdauer von 24 Stunden. Wenn wir diese Praxis immer wieder ausführen, werden wir mit der Praxis der moralischen Disziplin vertraut werden und unserem menschlichen Leben einen Sinn geben.

Wir gewinnen großen Nutzen aus dieser Praxis der moralischen Disziplin. Indem wir die Ursachen des Leidens vermeiden, hilft sie uns, die Probleme dieses Lebens zu lösen; und sie schafft die Ursache, dass wir in zukünftigen Leben glückliche Wiedergeburten erlangen; sie schützt uns damit vor den Leiden der niederen Bereiche. Insbesondere ist sie eine sehr kraftvolle Praxis zur Reinigung von negativem Karma, weil sie mit Bodhichitta-Motivation durchgeführt wird. Sie bringt uns eine große Menge an Verdiensten und schafft die Ursache, dass wir das unübertroffene Glück der Erleuchtung erlangen.

Zuerst müssen wir diese Grundsätze von einem qualifizierten Lehrer erhalten. Danach können wir sie allein ablegen, so oft wir es wünschen. Anweisungen zu beiden Methoden sind in diesem Sadhana enthalten. Wenn wir unserem Leben einen Sinn geben wollen, sollten wir diese Praxis so oft wie möglich ausführen.

Termine (bitte vorher anmelden):
Termine bitte im Zentrum erfragen oder dem Kalender entnehmen.

 

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